Der erste Advent: Das Wohnzimmer riecht nach Tannenzweigen und Kerzenwachs, die ersten Lichter brennen im Dunkeln — und mit einem Mal fühlt sich der Alltag ganz weit weg an. Weihnachtsdekoration ist das sichtbare Zeichen dafür, dass die besondere Zeit des Jahres begonnen hat.
Dabei muss Weihnachtsdeko weder teuer noch aufwändig sein. Die schönsten Ergebnisse entstehen oft mit natürlichen Materialien, ein bisschen Geschick und der Freude am Gestalten. Ob Adventsgesteck, Weihnachtsbaum oder Naturdeko aus dem Wald — hier findest du Ideen für jeden Stil.
Ein selbst gebundenes Adventsgesteck duftet, leuchtet — und du hast es mit eigenen Händen gemacht. Mit diesen Materialien und vier Schritten gelingt es auch beim ersten Mal.
Ob klassisch, modern oder rustikal-natürlich — ein stimmungsvoller Baum entsteht durch ein durchdachtes Farbkonzept. Wähle einen Look und halte ihn konsequent durch.
Samtkugeln, Lametta, Warmweiß-Lichterkette, rote Bänder und Walnüsse als Akzente.
Weiße Kugeln, Eiszapfen-Ornamente, kaltweiße LEDs, geometrische Sterne aus Metall.
Holzscheiben, getrocknete Orangen, Baumwollkugeln und Jutebänder.
Unabhängig vom Look gilt: Zuerst Lichterkette von innen nach außen einweben, dann große Kugeln, zuletzt kleine Ornamente und persönliche Schmuckstücke.
Die nachhaltigste und oft schönste Weihnachtsdekoration kommt aus der Natur. Ein Spaziergang durch den Wald im November lohnt sich: Tannenzapfen, Birkenzweige, Moos, Bucheckernschalen — alles kann Teil einer festlichen Dekoration werden.
Besonders wirkungsvoll: Eine Glasvase mit Tannenzapfen, Nüssen und Zimtstangen gefüllt, eine Lichterkette hindurchgelegt — fertig ist ein stimmungsvoller Aufsteller für Fensterbrett oder Esstisch.
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Der erste Advent ist der klassische Startpunkt — das ist der vierte Sonntag vor dem 25. Dezember. Wer ein Adventsgesteck aufstellen möchte, sollte spätestens am Wochenende davor einkaufen. Lichterketten oder dekorative Kerzen können schon ab Anfang November eine gemütliche Stimmung schaffen.
Bei guter Pflege hält ein frisches Gesteck drei bis vier Wochen — also die gesamte Adventszeit. Den Steckschaum alle paar Tage gießen und das Gesteck kühl aufstellen. Direkte Heizungsluft lässt Tannenzweige schneller welken. Nordmanntanne hält besonders gut.
Klassische Töne sind Rot, Weinrot, Bordeaux und Cremeweiß — warm und festlich. Dunkelgrün oder tiefes Blau mit Gold ergibt einen eleganten Look. Für Rustikales passen Bienenwachskerzen oder Naturbraun. Alle vier Kerzen eines Adventskranzes sollten immer dieselbe Farbe haben.
Lichterketten im Fensterrahmen, Sterne aus Papier oder Stroh sowie kleine Tannenzweige oder Kerzen eignen sich besonders gut. Ein Adventsstern (Herrnhuter Stil) leuchtet von innen und macht auch von außen etwas her. Darauf achten, dass die Dekoration die Sicht nicht blockiert.
Tannenzapfen, Birkenzweige, Moos, Stechpalme, getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen, Nüsse und Eukalyptus sind ideal. Sie duften wunderbar, sind oft kostenlos zu sammeln und passen perfekt zu Bordeaux, Gold und Braun.
Mit 20–40 Euro lässt sich ein schönes Adventsgesteck mit Kerzen und Naturmaterialien gestalten. LED-Lichterketten (3–5 m) gibt es ab etwa 5–10 Euro. Wer Naturmaterialien selbst sammelt, spart noch mehr. Hochwertige Metallornamente oder Holzschmuck halten Jahrzehnte.
Bruchsicherer Schmuck aus Holz, Filz, Stoff oder Kunststoff statt Glas empfiehlt sich. Lichterketten hoch und außerhalb des Greifbereichs platzieren. Echte Kerzen nur unter Aufsicht brennen lassen — LED-Kerzen sind eine gute Alternative.
Tannenzweige, Zapfen und Strohsterne können kompostiert werden. Echte Weihnachtsbäume werden in vielen Gemeinden kostenlos abgeholt. Kunstschmuck aus Kunststoff in den Restmüll; Metall- und Glasornamente in den Recyclinghof.
Treppengeländer mit Juteschnur umwickeln und dann mit Tannengrün und Lichterketten dekorieren. An Wänden eignen sich Spannschnüre oder Klebeband-Haken. Für schwerere Elemente lieber Metallhaken verwenden.